Willkommen zu

Kunst, Kultur und ARTverwandtem im Wasserturm Wesel


Freitag um 15 Uhr ist wieder geöffnet:

Einladungskarte zur Ausstellung im Wasserturm am 16. Februar

Um was geht's? Es geht um Malerei, Fotografie, vor allem aber um die Verbindung von beiden mit digitaler Bildbearbeitung: Nicht alle, aber viele der Exponate sind mit Hilfe des Computers entstanden, der - wo nötig - quasi als letzter Pinsel eingesetzt wurde. Fehlen darf in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht die Künstliche Intelligenz, der ein eigener Bären-Raum vorbehalten ist. Klammer fürs Ganze ist der Namensgeber der Ausstellung, Rock'n'Roll: denn steht RnR nicht für Leichtigkeit, Freiheit, Freude am Spiel? Und das Spiel ist nunmal das Ziel!

JW (Ausstellungen u.a. in Kamp-Lintfort und Neustadt/Holstein) und GKW (Debut!) freuen sich auf rege Beteiligung des fachkundigen Weseler Publikums: Roll over Beethoven and Goethe is a punk rocker now - ab 16. Februar dreimal die Woche im Bear Rock Cafe im Wasserturm Wesel!

 

Bär auf Allmende

>>> Hier geht es zur Vernissage Opening Show auf instagram: https://www.instagram.com/p/C3fVd_GhhpH/?hl=de

 


Mehr als nur ein Silberstreif:

Projekt 'Dritter Ort' erreicht Förderstufe Eins!

 

  Mehr als 100 Bewerbungen wurden eingereicht, mit dem Ziel 'Dritter Ort' des Landes NRW zu werden (mehr dazu weiter unten auf dieser Seite) - nun hat das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft entschieden: 28 Bewerber erreichen die Förderstufe Eins, darunter auch der Verein 'Kunst im Turm Wesel' mit seinem Ausstellungsort Wasserturm.

Das ist nicht nur für den Verein, der seine Geburtswehen gerade erst hinter sich hat, ein herausragendes Ereignis, sondern betrifft darüber hinaus die gesamte Stadt Wesel, die - wenn alles gut geht - eine Ausstellungsstätte von überregionaler Bedeutung erlangt. Und auch wenn nicht alles gut geht (denn nicht alle Bewerber werden Förderstufe Zwei erreichen): Diese Entscheidung des Ministeriums sollte in jedem Fall der Startschuss zum Erwachen aus dem Dornröschenschlaf des Wasserturms sein und seine längst fällige Verankerung im Bewusstsein der Weseler Bevölkerung bewirken. Kommen Sie halt einfach mal vorbei!  Wir sehen uns im Turm!

Wasserturm mit Lichtspiel

Nicht im Turm aber nah dran:

HAN Schröder stellt in Mexiko City aus

 

HAN (oder Hans Jürgen) Schröder hat den Sprung über den ganz grossen Teich gewagt und lebt und malt für die nächsten Jahre in Mexiko. Schröder, ein Ur-Weseler, hatte viele Jahre ein Atelier auf dem ehemaligen Trapp-Gelände, wie etwa Renate Kielmann oder Bianka Bauhaus. Links der Mann, rechts eins seiner Bilder.

HAN Schröder hat vor vielen Jahren auch im Wasserturm Wesel ausgestellt - Grund genug also, ihn auf unserer Website zu präsentieren. Und könnte man es ganz spitzfindig nicht auch so betrachten: der Wasserturm als Sprungbrett in die weite Welt der Kunst?

HANs Kunst aber und die seiner mexikanischen Kollegen & Kolleginnen kann man jetzt sehr schön hier betrachten: http://yilaob.taexvi.org/galeria-1/ 

Alles Gute - todo lo bueno - Senor HAN, und vielleicht ja irgendwann mal wieder im Turm.


'Meet the press' im Wasserwerk Wesel

   In der aussergewöhnlichen Atmosphäre des Weseler WasserWERKS fand eine Parallelveranstaltung zur gerade laufenden Ausstellung ukrainischer Kunst im WasserTURM statt: unter der souveränen Interviewführung von Eva Karnofsky berichtete Jan Jessen, Politikchef und Kriegsberichterstatter der NRZ, über Eindrücke und Erlebnisse aus dem Kriegsgebiet. Zwar waren auch die Begleitumstände des Abends leicht aussergewöhnlich - so versagte etwa die Mikrofonanlage standhaft den Dienst und bei zeitweilig deaktivierter Heizungsanlage wurde es schon ein wenig kühl im Saal - doch trugen all diese kleinen Nicklichkeiten nur dazu bei, den familiären Charakter der Veranstaltung zu betonen. Für den Ton sorgten im übrigen auch sieben Ukrainerinnen, die sich nach ihrer Flucht zu einer Gesangsgruppe hier im Kreis Wesel zusammengefunden hatten und zu Beginn der Veranstaltung ein kurzes Programm mit Liedern ihrer Heimat darboten. Und da der Vortrag sehr viel Energie ins Publikum verströmte, wurde die Gruppe auch mit sehr viel Beifall verabschiedet.

 Tatsächlich blieben trotz der erwähnten Widrigkeiten fast alle Besucher bis zum Ende des Programms gegen 20:40 Uhr vor Ort: ein intelligentes und sachkundiges Konzept und ein Saal fernab von jeglicher Zweckbauatmosphäre fesseln das Publikum eben bis zum guten Schluss.

Dank an Herrn Jessen, Dank auch an Eva Karnofsky, an die NRZ und ihre Fachkräfte Kappenberg, Pottgiesser und Willer!   

 


Ein paar Fotos vom Event ...


Kunst im Turm

Aber wenn ...

    ... im Turm mal keine Kunst zu sehen ist? Dann wird der Turm eben selber zum Kunstwerk! Zum Beispiel hier, die Tür zum Technikraum. Oder dieser Stapel Monoblöcke, auf denen man auch ganz prima sitzen kann. Um Kunst zu betrachten ...      Also kommt ruhig mal vorbei, am 16. Februar ist ab 18 Uhr die Vernissage der nächsten Ausstellung!

kunstimturm-wesel.de

In eigener Sache: Der Turm als 'Dritter Ort'

Der Verein Kunst im Turm Wesel hat sich im Juni 2023 gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur am Standort Wasserturm Wesel. Das Ziel ist es, den Wasserturm als Kultur- und Begegnungsstätte in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. So soll ein wohnortnahes Kultur- und Kunsterleben für alle Menschen möglich und zugänglich gemacht werden. Weiterhin wird eine Belebung und Erweiterung des städtischen Kulturangebots angestrebt.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Entwicklung kultureller Begegnungsorte und ihren nachhaltigen Betrieb mit dem Förderprogramm „Dritte Orte“.

„Dritte Orte“ bieten Raum für Kultur, Bildung und Begegnung. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Akteuren sollen Ankerpunkte für kulturelle Vielfalt entstehen. „Dritte Orte“ stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, leisten einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und laden zur identitätsstiftenden Verantwortungsübernahme ein. Sie sichern und erweitern die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen und verbinden haupt- und ehrenamtliches Engagement.

Für die Weiterentwicklung des Turms zum "Dritten Ort" haben wir uns Mitte November fristgerecht beworben, dadurch möchten wir erreichen, dass der Turm zum kulturellen Begegnungsraum in der Stadt beiträgt.

Die endgültige Entscheidung über eine Förderung trifft das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, unter Berücksichtigung einer Juryempfehlung.
In dieser Förderphase 1 können voraussichtlich bis zu 25 Projekte in NRW gefördert werden. Wir hoffen auf eine positive Förderempfehlung und fiebern dem Ergebnis Anfang/Mitte Januar 2024 entgegen.


Eine ganz besondere Ausstellung!

 

Bis zuletzt liefen die Aufbauarbeiten, herrschte hektisches Treiben im Turm, doch am Sonntag dem 26.11.2023 war es so weit: Die Ausstellung "Slawa Ukrajini - Ukrainische Kunst in Zeiten des Krieges" begann um 18:00 Uhr stilgerecht mit der ukrainischen Nationalhymne. 

Was aber erwartete uns bei der Vernissage?

Die Vorsitzende des Vereins 'Kunst im Turm', Rahel Kraft, verrät es uns:

"Zur Vernissage kommen drei der insgesamt neunzehn Künstlerinnen und Künstler. Mithilfe von Dolmetschern wird es möglich sein mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Nicht verpassen solltet ihr die inhaltliche Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Olga Sobkovych und den Verein Kunst im Turm Wesel. Herr Walter Testrut wird so wie jeden Abend die ukrainische Nationalhymne spielen - diesmal aber nicht daheim sondern bei uns im Turm! Ein weiteres Highlight ist eine Lesung aus dem Buch „Himmel über Charkiw - Nachrichten vom Überleben im Krieg“ von Serhij Zhadan, der allerdings nicht anwesend sein kann.

Serhij Zhadan ist Punkmusiker, Schriftsteller und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels. Er humanitäre Hilfe in seiner Heimatstadt Charkiw und berichtet auf Facebook über den Alltag in der umkämpften Region. Seine Posts und Fotos sind als Buch bei Suhrkamp erschienen. Ein berührendes und wütendes Dokument."

Für die Lesung der Gedichte sowie die Moderation der Vernissage konnten wir Mirko Schombert, den Intendanten der Burghofbühne Dinslaken gewinnen, dem wir ganz herzlich für seine Teilnahme danken möchten!

Bleibt nur noch eins zu sagen: Kommt zahlreich, unterstützt die ukrainischen Künstler & Künstlerinnen, lasst euch berühren von der Kraft der ausgestellten Werke!

Eines der vielen Highlights: der Raum mit Skulpturen von Oleksii Konoshenko und Zeichnungen von Serhii Zakharov.

Kleine Diashow zur Vernissage

Zum Inneren des Turms? Bitte auf das Bild klicken.


... und noch mehr News zur Ausstellung

Petro Antyp, ukrainischer Maler, Skulpturist und Architekt, unlängst noch mit seinen Werken in Washington, hat den Wasserturm in Wesel besucht, um den Ort der geplanten Austellung "Ukrainische Gegenwartskunst in Zeiten des Krieges" einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Zusammen mit seinem Sohn sowie der Kuratorin Dr. Olha Sobkovych, die die Ausstellung konzipiert und leitet, zeigte er sich nach Begehung der Räumlichkeiten nicht unbeindruckt und kam auch recht schnell zu einem Fazit: Prima Ort, Daumen hoch, wird Spass machen, hier auszustellen! Start der Ausstellung: 26.11.2023, Punkt 18:00 Uhr. Musikalisch untermalt von einem bekannten Weseler Hymnenperformer, natürlich auch Punkt 18:00 Uhr.


Ausstellung "Vide Naturam": Finissage

Drei Kreative, Heike Barbara Litt, Angelika Kraft und Markus Hoffmann, präsentierten ihre Werke im Wasserturm zum letzten Mal am 18.11. 2023 unter leider nicht sehr reger Anteilnahme des Weseler Publikums. Trotzdem wurde ein anderthalbstündiges Programm geboten mit Musik und Lyrik des 'Broken Heart Social Club' aus Viersen (Foto). Kalt war's im Wasserturm - 20 bis 30 Leute mehr wären da schon aus wärmetechnischen Gründen eine erfreuliche Tatsache gewesen ...

 

Allen Künstlern und Künstlerinnen der Finissage wünschen wir alles Gute auf ihren weiteren Wegen: mögen - vielleicht nicht unbedingt die Macht - aber Inspiration, Ideen und Kreativität auch weiterhin mit ihnen sein!

Einen kurzer Blick auf Werke und Personen gibt's noch einmal HIER (Klick).

 

Applaus! Applaus! Applaus!

"... und erkläre ich hiermit die Ausstellung für beendet!"


Die lange Weseler Kulturnacht:

eine Stadt, ein Wasserturm und viel Kultur

 

Finissage der Ausstellung Rainer Höpken, Musik von Ingo Borgardts & Olaf Saddeler und eine Tanzperformance von Rahel Kraft, Michelle Blase & Nadja Blase, sowie viel Weseler Publikum in den alten Mauern des ewig jungen Wasserturms: das war die lange Kulturnacht am 16.9.2023. Bitte auf die Bilder klicken, um mehr zu sehen, bzw. zu hören!


Eine Kurze Geschichte des Wasserturms

 

Der Stadtwerke Wasserturm ist im Grunde das unbekannteste Wahrzeichen Wesels. Der denkmalgeschützte Bau zwischen Brandstraße und Esplanade ragt zwar 42 Meter in den Himmel und bietet einen unverbaubaren 360°-Ausblick auf die Stadt unter ihm, doch obwohl die Einkaufszone, die Hohe Straße, praktisch um die Ecke liegt, bedeutet das nicht, dass der Publikumsandrang im Turm das quirlige Innenstadleben adäquat  widerspiegelt: tatsächlich kennt jede(r) den Turm von aussen - von innen dürften ihn nur die wenigsten gesehen haben. Und das, obwohl er in den letzten Jahren unter Rainer Hegmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, aufwändig renoviert worden ist. Als Ausstellungsort für Kunst & Kultur dürfte er im Bereich der Innenstadt jedenfalls seinesgleichen suchen. Für weitergehende Information zum Wasserturm und seiner bewegten Geschichte klicken Sie bitte auf das Bild!


Und hier finden Sie uns.  Samstag ist Wasserturmtag!